„Historische Lebenswelten erfahrbar machen“ – so lautet ein Lehrplaninhalt im Bereich „Transfer ins pädagogische Berufsfeld“ für das Fach Geschichte und Politische Bildung an der BAfEP.
Wie das aussehen kann, erfuhr die 3C im Rahmen einer Nachmittagsexkursion am 21. September 2026, begleitet von Mag. Elisabeth Pilz und Mag. Markus Eder-Asen.
„Schinder Bärbel“ – so wurde die berühmt-berüchtigte Barbara Koller genannt. Ihr Leben war von Armut, Verfolgung und Kerkerhaft in Werfen geprägt, bevor sie im 17. Jahrhundert als vermeintliche Hexe in Salzburg hingerichtet wurde. Ihr Sohn war als „Zauberer Jackl“ bekannt. Er wurde lebenslang verfolgt, jedoch nie gefasst.
Die Burg Hohenwerfen bildete den Schauplatz dieser spannenden Auseinandersetzung mit einem dunklen Kapitel der Salzburger Geschichte, das von Hexenprozessen und Protestantenverfolgung geprägt war.
Bei der interaktiven Burgführung konnte die 3C nicht nur viel lernen, sondern erlebte vielleicht auch den einen oder anderen gruseligen Moment: Die verkleidete Schinder Bärbel wirkte beinahe unheimlich echt.
Möge ihr Geist ewige Ruhe finden!





